Draußen wird es langsam kühl, und drinnen läuft bei uns der Ofen. Birne und Feta auf Mürbeteig kannten wir bislang nicht & waren umso glücklicher, dass diese Tarte so unfassbar lecker geworden ist. Wir haben noch frischen Spinat, Walnüsse und unseren Tempeh dazugegeben.
Warum Tempeh hier so gut reinpasst? Er ersetzt das, was sonst oft der Speck in einer Quiche macht: Er bringt Biss, Röstaromen und eine herzhafte Note gegen die süße Birne mit. Wichtig ist nur, ihn nicht einfach roh auf den Teig zu werfen, sondern vorher kurz in der Pfanne kross zu braten.
Zutaten (für eine Tarteform, ca. 28 cm)
Für den Mürbeteig:
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250 g Mehl (Dinkel oder Weizen)
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125 g kalte Butter
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1 Ei (oder etwas mehr Wasser)
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½ TL Salz
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1-2 EL kaltes Wasser (nur falls der Teig zu trocken ist)
Für den Belag:
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200 g Tempeh (wir haben unseren Tempeh Kichererbse benutzt)
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1 EL Sojasauce
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2-3 Birnen (reif, aber noch fest)
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250g frischer Spinat
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2 rote Zwiebeln
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150g Feta
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50g Walnüsse
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2 Eier oder Alternative
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200g Crème fraîche oder Alternative
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Salz, Pfeffer & Muskatnuss
So geht’s Schritt für Schritt
1. Teig kneten und vorbacken
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Mehl, kalte Butter in Stücken, Ei und Salz kurz zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange bearbeiten, sonst wird er nachher zäh statt mürbe.
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Zu einer flachen Scheibe drücken und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
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Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
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Den Teig ausrollen, in die gefettete Form legen und einen kleinen Rand hochziehen (wir legen den Teig auch einfach oft als Kugel in die Form und drücken ihn mit den Fingern in die Form). Mit einer Gabel ein paar Mal in den Boden stechen.
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Den Boden 10 Minuten blindbacken.
2. Tempeh anbraten
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Den Tempeh in kleine Würfel schneiden.
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Öl in der Pfanne heiß werden lassen. Die Tempehwürfel 4 bis 5 Minuten rundherum anbraten, bis sie richtig schön braun und knusprig sind.
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Mit einem Esslöffel Sojasauce ablöschen, einmal durchschwenken und direkt aus der Pfanne auf einen Teller geben.
3. Spinat und Zwiebeln vorbereiten
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In derselben Pfanne die roten Zwiebeln in Streifen kurz glasig anbraten.
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Den Spinat dazugeben und kurz zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
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Wichtig: Kurz abkühlen lassen und mit den Händen oder im Sieb die Flüssigkeit gut ausdrücken. Wenn der Spinat zu nass auf den Teig kommt, wird der Boden matschig.
4. Belegen
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Den ausgedrückten Spinat und die Zwiebeln auf dem vorgebackenen Boden verteilen.
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Die gebratenen Tempehwürfel gleichmäßig darüberstreuen.
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Die Birnen halbieren, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Leicht aufgefächert auf die Tarte legen.
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Crème fraîche mit den 2 Eiern, Pfeffer, etwas Muskat und Thymian verrühren. Beim Salz eher vorsichtig sein, weil Feta und Tempeh schon Würze mitbringen.
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Den Guss zwischen den Birnen auf der Tarte verteilen.
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Feta darüberbröseln und die Walnüsse grob zerdrückt daraufgeben.
5. Ab in den Ofen
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Die Tarte bei 190 °C für ca. 35 Minuten backen, bis der Guss fest und der Rand goldbraun ist. Vor dem Anschneiden kurz 5 Minuten stehen lassen, dann lässt sie sich viel besser schneiden.
Unser Tipp:
Nehmt für das Rezept gern den Kichererbsentempeh. Sein nussiger Geschmack passt zusammen mit den Walnüssen und den Birnen einfach unheimlich gut. Und wenn ihr mögt, gebt direkt nach dem Backen noch ein paar Tropfen Honig über den warmen Feta.



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