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Was ist eigentlich Tempeh?

Hülsenfrüchte, ein Edelschimmelpilz, Wasser, Wärme und Zeit. That`s it: Das ganze Geheimnis eines leckeren Tempeh besteht also aus drei ganz natürlichen Grundzutaten und einem stinknormalen biochemischem Vorgang, der sich in der Fachsprache Fermentation nennt. 

Die Ursprünge von Tempeh liegen in Indonesien. Dort ist Tempeh seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der Ernährung. Durch den hohen Proteingehalt wird er von der indonesischen Bevölkerung als Grundnahrungsmittel geschätzt und findet dort in jeder Küche beinahe täglich Platz auf den Tellern.

Sojabohnen Tempeh ganze Bohnen
Was ist eigentlich Tempeh

In der traditionellen Herstellung wird Tempeh aus ganzen Sojabohnen hergestellt. Während des natürlichen Prozesses der Fermentierung werden in etwa 2 Tagen kompakte Tempehblöcke gewonnen, die dann je nach Belieben weiterverarbeitet oder direkt verzehrt werden können. Durch die Verwendung ganzer Sojabohnen oder auch anderer Hülsenfrüchte bleiben in der Tempeh-Herstellung mehr Nähr- und Ballaststoffe erhalten als bei der Herstellung von Tofu. Tempeh ist grundsätzlich vegan, laktose- und glutenfrei, kalorienarm und enorm proteinreich. Damit bietet sich Tempeh als ideale Alternative zum Fleischkonsum an.

Die Herstellung in 3 Schritten

Tempeh Herstellung Einweichen Sojabohnen

Schritt 1

Einweichen, Kochen und Trocknen der Zutaten mit Wasser

Tempeh Herstellung Impfen der Bohnen Starterkultur Tempehstarter

Schritt 2

Impfung der Zutaten mit dem Edelschimmelpilz Rhizopus Oligosporus

Fertiger Tempeh Fermentation Herstellung

Schritt 3

Fermentation → Nun darf der Tempeh sich Zeit nehmen und reifen

Tempeh Herstellung Soja Essig Löffel Tempehstarter
Ist Tempeh lecker?

Na klar, und wie! Denn ähnlich wie bei Tofu Produkten kommt es auch bei Tempeh einfach auf die Weiterverarbeitung des neutralen Grundprodukts an, um ihn so richtig lecker zu machen. Der naturbelassene Tempehblock schmeckt nach der Reifung zunächst mild und ein wenig nussig. Die Konsistenz von Tempeh wird dich allerdings umhauen. Tempeh ist sehr kompakt und bissfest. Er ist ein wunderbarer Begleiter in der vegetarischen und veganen Küche. Ob kross gebraten, mariniert, zerkrümelt oder gekocht spielt dabei keine Rolle. Tempeh ist unkompliziert in der Handhabung und zaubert einfach das gewisse Extra in fleischlose Gerichte.

Schau doch mal hier nach Ideen:

Tempeh Zutaten
Nicht ohne Sojabohne. Oder doch?

Sojabohnen sind nicht so Dein Ding, aber auf Tempeh als bissfesten Teil in Deinen vegetarischen oder veganen Gerichten möchtest Du nicht mehr verzichten? Musst Du auch nicht! Wir haben tolle Alternativen auf Basis von Linsen, Erbsen und Kichererbsen kreiert. Durch Austauschen der Grundzutaten verändern wir nicht nur den Geschmack, wir erreichen damit auch eine spannende Bandbreite der Bissfestigkeit. Wer beispielsweise zum Kochen einen eher weicheren Tempeh benötigt wird mit unseren Tempehs auf Erbsenbasis glücklich. Den Extra-Crunch bekommst Du mit unseren Tempehsorten mit rotem Quinoa. Bei soviel Auswahl ist für alle ein Liebling dabei. Versprochen!

Tämptästic Tempeh Kichererbse
Quinoa Tempeh Tämptästic
Sojabohne Tämptästic Tempeh

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZU TÄMPTÄSTIC

Das ist einfach: [tem-pay]

Verdammt Lecker! In der puren Variante schmeckt Tempeh mild und leicht nussig. Doch das Beste am Tempeh ist, dass er es mit fast jedem Geschmack aufnimmt, dem Du ihn geben möchtest. Ob Knoblauchmarinade, Sojasoße, Kräuter de Provence, Curry, usw.. Sei kreativ und lass Deinem Geschmack freien Lauf! Leckere Inspirationen und Rezepte bekommst Du in unserem Blog.

Unseren Tämptästic Tempeh kannst Du grundsätzlich auch roh genießen. Wer allerdings Probleme mit frischem Pilz hat, sollte den Tempeh besser vor dem Verzehr vollständig durcherhitzen. Wir empfehlen aber auch allen anderen, den Tempeh vor dem Verzehr vollständig durchzuerhitzen - das bringt auch den tollen Geschmack von Tempeh gleich viel besser zur Geltung. Wenn Du den Tempeh allerdings selber machst (z.B. mit unserem DIY-Kit), empfehlen wir euch immer diesen vor der Verwendung zu erhitzen.

Das ist schnell beantwortet: Extrem wenig geht verloren. Wie auch beim Kochen oder Braten gehen ausschließlich die Probiotika (Mikroorganismen) verloren, die allerdings auch einige Menschen nicht gut vertragen. Wir empfehlen daher Tempeh lieber pasteurisiert oder einmal durcherhitzt zu verzehren. Dann ist Tempeh ein zuverlässiger, darmschonender Lieferant für Deine tägliche Zufuhr an Nähr-, Ballast und Mineralstoffen.

Ja, auf jeden Fall. Allerdings solltest Du ihn maximal 3 Monate im Gefrierfach vergessen! Sofern dein Gefrierschrank allerdings kälter als -20 Grad Celcius ist, solltest du ihn aus der Verpackung nehmen und in eine geeignete Verpackung umpacken.

Unsere fertigen Tämptastic Tempehs halten sich im Kühlschrank bis zu 4 Wochen.

Tempehs aus eigener Herstellung (z.B. mit unserem DIY-Kit) müssen nach der Produktion innerhalb von wenigen Tagen verbrauchen werden, falls du den Tempeh nicht selbst pasteurisierst. Denn der Pilz lebt weiter und arbeitet. 

Sowohl der selbstgemachte als auch der gekaufte Tempeh sind tiefgekühlt bis zu 3 Monate haltbar.

Alle Hinweise zur Haltbarkeit findest Du auch auf den Verpackungen.

Tempeh mag es kalt. Im Kühlschrank oder tiefgekühlt. Eine Kühlung ist auch vor Öffnung des Tempehs erforderlich.

Unsere Zutaten sind immer BIO Produkte und wir versuchen diese so regional wie möglich einzukaufen. Unsere BIO Sojabohnen kommen beispielsweise immer von Landwirt:innen aus Deutschland und unsere Kichererbsen beziehen wir aus Italien, da dort die Anbaubedingungen optimal sind.

Wenn Du konkrete Angaben für die einzelnen Produkte haben möchtest, schreib uns doch gern eine Nachricht über Instagram oder das Kontaktformular, dann können wir Dir spezifischere Auskünfte geben.

Unsere Verpackungen sind trennbar. Du kannst einfach den Sticker von der Papierverpackung entfernen und Papier und Sticker dann getrennt voneinander entsorgen. Die Folie, in der sich der Tempeh befindet, ist bewusst komplett durchsichtig gewählt. So kann auch diese optimal recycelt werden.

Solltest du dunkle Flecken auf deinem Tempeh finden, sind dies natürliche Sporen des Pilzes und absolut harmlos. Du kannst den Tempeh unbedenklich verzehren. Wenn du unsicher bist, schick uns einfach ein Bild und wir schauen uns deinen Tempeh einmal an.